Geschenke kommen von Herzen und entsprechend liebevoll werden die Gaben verpackt. Nach dem Weihnachtsfest zum Beispiel gelangen jedes Jahr wahre Verpackungsberge in den Hausmüll. Damit tragen selbst diese Feiertage zur Umweltbelastung bei.
Warum nicht mal die Socken als Verpackung für das After Shave verwenden. Dass sich nicht nur Kochbücher und Küchenutensilien wunderbar in Küchenhandtüchern einwickeln lassen, ist bekannt. Auch preiswerte Baumwollstoffe, die man als Meterware kauft, können für viele Jahre mit Stoffbändern gebunden, als attraktive Geschenkverpackung dienen. Kinder können einfarbige Stoffe auch bedrucken oder Baumwolltaschen bemalen.
Packpapier hält nur ein Jahr, ist aber aus Recyclingpapier. Mit z.B. weißer Spitze gebunden, Tortenspitze oder Papiersternen verziert, wirkt die Verpackung richtig edel. Wer auf buntbedrucktes Einwickelpapier nicht verzichten möchte, sollte auf Recyclingpapier achten, das häufig auch das Umweltzeichen "Blauer Engel" trägt. Verzichten sollte man auf Kunststoff- und Metallfolien. Diese Verpackungsmaterialien werden wie auch Schlei-fenbänder in aufwendigen Produktionsprozessen hergestellt und können nicht recycelt werden.
Wenn auf Klebefilmstreifen verzichtet wird, spart man nicht nur Kunststoffabfälle, sondern kann so manches schöne Papier unbeschädigt ins nächste Jahr retten. Denn Weihnachten kommt wieder, ganz bestimmt.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 15.02.2012