
Haben auch Sie sich schon oft über unverlangt zugeschicktes Werbematerial geärgert? Gerade wenn man für ein paar Tage wegfährt, wundert man sich bei der Rückkehr über einen überquellenden Briefkasten, voll mit nicht erwarteten Werbesendungen.
Das Problem: Durchschnittlich erhält jeder Haushalt in Deutschland mehrere Kilogramm Werbepost in den Briefkasten gesteckt, die meist ungelesen weggeworfen wird. Dabei gibt es einfache Methoden, sich wenigstens gegen einen Teil davon zu bewahren und so einer Ressourcenvergeudung vorzubeugen.
Der Umwelttipp: Ein Aufkleber am Briefkasten mit dem Text "Bitte keine Handzettel und Prospekte" schützt vor unadressiertem Werbematerial. Personen, die generell an sie adressierte Werbebriefe ablehnen, können sich kostenlos in die sogenannte Robinson-Liste eintragen lassen (Antragsformulare bei: Deutscher Direktmarketing Verband e.V., Wiesbaden, Tel.: 0611/ 977930). Sie ersparen sich damit mehrere Jahre lang die Mehrzahl der Neukundenwerbung. Wer sich als Besitzer eines Fax-Gerätes vor einem Großteil der Werbe-Rundsendungen bewahren will, kann sich kostenlos in die Robinson-Liste der AG Telefax eintragen lassen (Antragsformulare können unter der Fax-Nummer 0180/ 5235630 abgerufen werden). Vielleicht ärgern Sie sich aber auch nur über besonders penetrante Werbepost ganz bestimmter Unternehmen. Dann sollten Sie an diese Firmen einen Brief schreiben mit der Aufforderung, weitere Sendungen an Sie zu unterlassen. Dieser deutlich von Ihnen geäußerte Wunsch muß respektiert werden.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 16.05.2007