
Mit steigendem Motorisierungsgrad und zunehmender Fahrleistung in den letzten Jahren steigt auch die Menge der anfallenden Altreifen. Der größte Teil davon wird als Brennstoff in der Zementindustrie benutzt.
Das Problem: Mit dem Reifengebrauch sind etliche Umweltprobleme verbunden. Jährlich fallen über 600.000 t Altreifen an, die entsorgt werden müssen, für ihre Herstellung wird wertvolles Rohöl verbraucht und die durch den Reifenabrieb freigesetzten Partikel tragen entscheidend zur Luftverschmutzung bei. Im Stadtverkehr ist bei Pkw das Fahrbahngeräusch der Reifen mittlerweile etwa gleichgroß wie das Antriebsgeräusch der Motoren.
Der Umwelttipp: Der Kauf runderneuerter Reifen ist die umweltverträglichste Lösung. Die Abfallmenge wird verringert und Ressourcen werden geschont. Runderneuerte Reifen sind preisgünstiger als Neureifen und zudem durch hohe Sicherheitsanforderungen zuverlässig auch bei hohen Geschwindigkeiten. Sehr zu empfehlen sind auch die auf dem Markt noch relativ neuen Leichtlauf-Reifen. Da sie weniger Rollwiderstand erzeugen ist ihre Laufleistung verlängert, sparen sie Kraftstoff ein und verringern die Lärmbelastung entscheidend. Durch umfangreiche Qualitätskriterien wird sichergestellt, daß diese Reifen bei verbesserten Umwelteigenschaften zugleich die bestehenden Sicherheitsanforderungen erfüllen. Da das Reifengeräusch mit der Reifenbreite wächst, sollte auf eine Sonderausstattung mit Breitreifen daher verzichtet werden.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 16.05.2007