In Bremen ist eigentlich immer Fahrradsaison. Doch ab dem Frühling treten auch Schönwetterradler wieder in die Pedale. Früh morgens und in den Abendstunden ist dafür gute Beleuchtung notwendig. Doch besonders bei älteren Rädern ist die Beleuchtungsanlage ein ständiges Ärgernis.
Heute gibt es viele Lichtanlagen, bei denen Dynamos, Scheinwerfer und Rücklicht zuverlässig funktionieren. Es lohnt sich, im Fachhandel nach Alternativen zur alten Dynamoanlage zu fragen. Denn eine funktionierende Dynamoanlage ist Pflicht. Nur bei Rennrädern unter 11 kg reicht im Straßenverkehr eine Batterieleuchte. Eine ähnliche Regelung für Mountainbikes ist in Arbeit. Bei neuen Fahrrädern werden außerdem Standlicht und eine weitaus weniger anfällige Doppelverkabelung wohl noch in diesem Jahr (2005)Pflicht.
Seitendynamos sind äußerst anfällig und fallen bei Regen gerne aus. Deutlich besser funktionieren Nabendynamos. Eine Umrüstung kostet etwa 150 Euro und lohnt sich bei ansonsten tadellosen Rädern oder wenn das Laufrad ausgetauscht werden muss. Batteriebetriebene Scheinwerfer oder Rückleuchten sind nur als Zusatzbeleuchtung erlaubt. Diese sollten mit Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMh) betrieben werden.
Herkömmliche Glühbirnen brennen schnell durch und haben zu wenig Leuchtkraft. Ein guter Halogenscheinwerfer gehört heute zur Mindestausstattung. Eine Alternative sind Leuchtdioden (LED), die ein ganzes Fahrradleben halten. Der erste zugelassene LED-Frontscheinwerfer ist seit kurzem auf dem Markt, mit etwa 70 Euro allerdings auch teuer. Sehr vorteilhaft sind auch Rücklichter mit Standlichtfunktion, die es schon seit einigen Jahren u.a. mit LED-Technik gibt. Bei einigen Modellen wird während der Fahrt ein Kondensator aufgeladen, der im Stand oder bei langsamer Fahrt Energie frei gibt. Sie brauchen weder Akku noch Batterie.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 26.03.2007