Das Radfahren ist eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Es ist schön an der frischen Luft zu sein, weite Strecken hinter sich zu lassen und dabei die Umwelt nicht zu belasten. Doch wie umweltfreundlich ist unser Fahrrad selbst?
Das Problem: Ein Fahrrad ist bei seiner Herstellung noch lange nicht so umweltfreundlich, wie während seiner Benutzungszeit. Obwohl Fahrräder heutzutage die umweltfreundlichsten Verkehrsmittel sind, achten nur einige wenige Hersteller bei der Produktion auf die Umweltverträglichkeit der einzelnen Komponenten.
Der Umwelttipp: Um ein durch und durch umweltfreundliches Fahrrad zu erwerben sollten Sie beim Kauf folgende Punkte besonders beachten: Pulver- statt Naßlackierung des Rahmens, weil dieser Vorgang Lösemittel bei der Lackierung überflüssig macht, Verwendung von PVC-freien Kunststoffen, Verwendung von FCKW-frei geschäumten Kunststoffen, Rahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl, diese sind fast so leicht wie solche aus Alu, halten länger und benötigen bei der Herstellung weniger Energie, Ledersättel sind viel ökologischer als Gel-Sättel, die u.a. giftige Isocyanate bei der Herstellung benötigen, eine Ersatzteilgarantie von mindestens zehn Jahren, mindestens zehn Jahre Garantie auf Rahmen und Gabel, und kurze Transportwege während der Herstellung. Kaufen Sie Ihr Fahrrad nur bei einem Fachhändler. Er kann kompetent beraten, Ihr Wunsch-Rad zusammenstellen und dieses später auch reparieren, damit Sie möglichst lange Freude daran haben.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 26.03.2007