Der Benzinverbrauch eines Autos wird durch viele Faktoren beeinflußt, auch durch die Qualität des verwendeten Schmieröls. Die Eigenschaften eines Öls drücken sich in der sogenannten Viskosität aus. Je niedriger die erste Ziffer der Kassifizierungsbezeichnung, desto schneller schmiert das Öl bereits bei tiefen Temperaturen. So werden weniger Kraftstoff benötigt und die Abgasemissionen verringert. Weitere Vorteile sind ein zuverlässiger Kaltstart, Reduzierung von Verschleiß und Batterie und Anlasser werden geschont.
Das Problem: Hochleistungsschmierstoff mit der Bezeichnung "0 W-40" ist zwar herkömmlichen Motorölen weit überlegen aber momentan noch wesentlich teurer. Trotzdem rentieren sich die Mehrausgaben beim Kauf eines solchen teureren Öls bei relativ neuen Fahrzeugen solange die Maschine noch kein Öl "verliert".
Der Umwelttipp: Leichtlauföl bringt besonders im Kurzstrecken-Stadtverkehr eine spürbare Verbrauchsersparnis, weil hier der Motor besonders häufig in kaltem Zustand arbeiten muß. Je kühler die Witterungsbedingungen, desto höher das Sparpotential, denn in der kalten Jahreszeit muß der Motor besonders gegen die Steifigkeit des Öls ankämpfen. Hochleistungsöle bestehen nicht mehr aus mineralischem Erdöl, sondern werden vollsynthetisch aus Kohlenwasserstoffen hergestellt. Ihre Zusammensetzung wird in einem aufwendigen chemischen Prozeß exakt an die Anforderungen des Motors angepaßt, besonders problematische Additive werden deshalb kaum benötigt. Beim Fahren spart außerdem der Geld, wer durch Schalten bereits bei niedrigen Motordrehzahlen und vorausschauendem Fahren ohne rasante Beschleunigungen und Höchstgeschwindigkeiten mit dem Treibstoff haushaltet. Am meisten spart aber, wer überhaupt kein Auto benutzt, sondern öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 26.03.2007