
Wer heute nachhaltig baut, legt den Grundsteinstein dafür, dass das Haus seinen Wert behält. Energie verschwendende Gebäude, zumal solche mit bedenklichen Baustoffen, haben am Markt kaum Zukunft.
Lange Zeit ist man beim Bauen mit schadstoffbelasteten Materialien zu sorglos umgegangen. Beispiele dafür sind Asbest in Böden und Verkleidungen oder Holzschutzmittel wie Lindan oder DDT. Die Verwendung dieser Stoffe ist seit vielen Jahren verboten. Schadstofffrei wird aber auch heute nicht gebaut, wenngleich sich die Risiken für die Gesundheit deutlich verringert haben. Formaldehyd in Holzwerkstoffen, bromierte Flammschutzschutzmittel in Dämmstoffen oder Weichmacher und Organozinnverbindungen in PVC belasten das Wohnklima. Bei jedem Bau oder Umbau sollte daher auf schadstoffarme und unbedenkliche Baustoffe - zum Beispiel mit dem Blauen Engel - geachtet werden.
Auch im wichtigen Energiebereich gibt es für etliche Produktgruppen im Bau den Blauen Engel. Neue, strengere Vergabekriterien gelten zum Beispiel für Baustoffe, die überwiegend aus Altpapier hergestellte werden. Sie werden zur Schall- und Wärmedämmung eingesetzt. Hochwärmende Isolierverglasung ist ebenfalls mit dem Blauen Engel auf dem Markt. Wer einen neuen Heizkessel braucht, kann energiesparende und emissionsarme Kessel mit dem Umweltzeichen finden. Besonders effizient sind Gas-Brennwertkessel. Aber auch ohne Gas-Anschluss lässt sich mit einer modernen Ölheizung umweltgerecht heizen. Wer etwas ohne Engel kaufen möchte, sollte sich vergewissern, dass das Produkt die Kriterien für das Umweltzeichen erfüllen würde oder sogar noch besser ist.
Der kostenlose Ratgeber Blauer Engel zum Thema -Umweltfreundlich bauen- ist über das Internet abrufbar.
Weitere Informationen und Download des Ratgebers:
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetBlauer Engel, Aktion Blau
nach oben Zuletzt aktualisiert am 06.06.2007