Unzureichende Wärmedämmung, mangelhafte Grundrisse, alte Wand- und Deckenbekleidungen oder Böden, Bauschäden – viele ältere Wohnungen entsprechen nicht mehr den Wohnstandards unserer Zeit. Eine Modernisierung oder Sanierung ist oft dringend notwendig. Sie steigert den Wohnwert und sichert die persönliche Lebensqualität. Gerade unter diesem Aspekt lohnt es sich dann, etwas genauer hinzuschauen. Denn: Vor allem in Gebäuden, die vor 25 Jahren oder mehr errichtet wurden, finden sich zuweilen schadstoffhaltige Bauteile. Bei einer Modernisierung ist es sinnvoll, neben der Verbesserung des energetischen und qualitativen Standards auch die Belastungen durch Schadstoffe zu vermindern oder zu beseitigen.
Wer als Haus- und Wohnungseigentümer bzw. Mieter in Renovierungs- oder Sanierungsmaßnahmen investiert, kann gleichzeitig auch seiner Gesundheit Gutes tun. Wir verbringen heute rund 20 Stunden pro Tag in geschlossenen Räumen. Da ist es umso wichtiger, dass wir dies ohne potentielle Gefahren für unsere Gesundheit tun können. Darauf weisen das Umwelt- und das Bauministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hin, die eine kostenlose Broschüre speziell zum Thema "Gesundheitsbewusst modernisieren" herausgegeben haben, die in einer aktualisierten Neuauflage erschienen ist.
Das Heft informiert vor allem über Schadstoffe, die in die Innenraumluft gelangen können, wie zum Beispiel über Lösemittel, Formaldehyd, PCB oder Asbest. Es liefert praktische Ratschläge, wie bei der Renovierung mit solchen Materialien in der Wohnung umgegangen werden sollte und wann eine Sanierung durch Fachfirmen Ausbau und Entsorgung übernehmen müssen. Eine Übersicht der wichtigsten Umweltzeichen klärt die Verbraucherinnen und Verbraucher darüber auf, welche Farben, Lacke, Dämmstoffe oder Bodenbeläge beim Einkauf die bessere Wahl sind. Auch zu natürlichen Schadstoffen wie Schimmelpilzen gibt der Ratgeber weitergehende Informationen und Tipps zur richtigen Sanierung.
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetBroschüre "Häuser und Wohnungen, Gesundheitsbewusst modernisieren" der Umwelt- und Bauministerien des Landes NRW
nach oben Zuletzt aktualisiert am 19.12.2011