
Die eigenen vier Wände farbig streichen, Laminat oder einen flauschigen Teppich verlegen - Renovieren macht Spaß und die Wohnung schöner. Doch nicht selten enthalten Bauprodukte - wie Fugendichtstoffe, Lacke und Farben - gefährliche Stoffe. Da die meisten Menschen in Deutschland rund 20 Stunden täglich in geschlossenen Räumen verbringen, ist gesunde Innenraumluft sehr wichtig.
Bei geruchsintensiven Stoffen lassen sich die Belastungen einfach feststellen und starkes Lüften kann vorübergehend helfen. Viele Emissionen bemerkt die Nase aber nicht. Die Stoffe könnten dann der Gesundheit und dem Wohlbefinden schaden. Diesen Themen widmet sich die neue Broschüre des Umweltbundesamtes "Bauprodukte: Schadstoffe und Gerüche bestimmen und vermeiden - Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt".
Die europäische Bauproduktenrichtlinie trägt dazu bei, dass europaweit zunehmend gesundheits- und umweltverträgliche Bauprodukte auf den Markt kommen. Diese müssen nicht nur Standsicherheits- und Brandschutzanforderungen erfüllen, sondern sollen auch künftig hohen Ansprüchen an Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz gerecht werden.
Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, findet viele Information in der 100-seitige Broschüre. Es werden europäische Richtlinien und deutsche Gesetze vorgestellt. Wer schon immer mal wissen wollte, wie Produkte getestet werden, lernt verschiedene Prüfmethoden kennen. Viele Fotos, Grafiken und Tabellen erleichtern das Verständnis. Kaufempfehlungen für einzelne Produkte oder Produktgruppen gibt es jedoch nicht.
Die kostenlose Broschüre richtet sich an interessierte Heimwerker, Architekten und Bauingenieure sowie an Beschäftigte in Gesundheits-, Bauaufsichts- und Umweltbehörden.
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetBauprodukte: Schadstoffe und Gerüche bestimmen und vermeiden - Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt -(UBA 2007)
Viele hilfreiche Informationen zum umweltfreundlichen Dämmen finden Sie auch auf unserer BeratungsplattformExterner Link, wird in neuem Fenster geöffnetecoNavi
nach oben Zuletzt aktualisiert am 19.12.2011