Wohnungswände sind unsere dritte Haut: Sie sollen uns vor dem Wetter schützen und Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit regulieren. Damit sie diese Funktionen erfüllen können, müssen die Tapeten, mit denen Wandinnenflächen beklebt werden, bestimmten Kriterien entsprechen.
Das Problem: Nicht nur das Aussehen einer Tapete übt Einfluß auf den Raum und Ihr Wohlbefinden aus, sondern auch das verwendete Material. Viele kunststoff- und metallhaltige Tapeten oder Anstriche verringern die Atmungsaktivität der Wand, können Schimmelbildung fördern und neigen zu elektrostatischen Aufladungen.
Der Umwelttipp: Damit die innere Haut der Wände zu einem gesunden Raumklima beitragen kann, sollten Sie folgende umweltbezogene Punkte bei Ihrer Kaufentscheidung einfließen lassen: Die Oberfläche von Vinyltapeten besteht in der Regel aus Weich-PVC-Schaum. Diese Produkte gasen über lange Zeiträume Chemikalien aus und sollten wie alle PVC- Produkte gemieden werden. Eine Papiertapete ist die umweltfreundlichste Alternative bei der Herstellung, Verwendung und Entsorgung. Besonders empfehlenswert sind Tapeten, die aus Recyclingpapier hergestellt und mit dem Umweltengel ausgezeichnet wurden. Haft- und Tiefengrund, Absperrlacke u.ä. enthalten meist gesundheitsbelastende Lösemittel und sind oft gar nicht erforderlich.
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nach oben Zuletzt aktualisiert am 01.06.2007