
Büroarbeitsplätze gelten im Allgemeinen als wenig umweltbelastend, doch der Schein kann trügen. Von der Herstellung über die Nutzung bis hin zur Entsorgung verursachen Bürogeräte durchaus eine beträchtliche Umweltbelastung. Orientierung bei der Suche nach ebenso leistungsfähigen wie umwelt- und gesundheitsverträglichen Bürogeräten bietet das Umweltzeichen Blauer Engel.
Ein weit verbreitetes Problem ist, dass der eigentliche Betrieb eines Gerätes nur einen kleinen Teil der gesamten Stromkosten verursacht. Der größte Teil wird dagegen im Leerlauf verbraucht. Moderne Geräte schalten automatisch in einen Sparmodus, wenn sie nicht benutzt werden. Nicht zu unterschätzen ist auch der Lärm, der von vielen Druckern, Kopierern oder Computern ausgeht. Der ständige Geräuschpegel, der besonders durch die Lüfter erzeugt wird, führt zu Konzentrationsschwächen. Besonders laute Geräte, die mehr als 63 Dezibel (dB(A)) erzeugen, sollten möglichst separat aufgestellt werden. Inzwischen gibt es auch angenehm leise Bürogeräte auf dem Markt.
Bei Laserdruckern und -kopierern verringert sorgfältige und regelmäßige Wartung der Geräte die Emission von Ozon, Feinstaub und organischen Substanzen, die gesundheitsbelastend sein können. Sparen lässt sich, wenn die Kartusche vor dem Auswechseln erst einmal geschüttelt wird. Der neu verteilte Toner reicht so noch für zahlreiche Kopien. Wartungsverträge für Kopierer oder Drucker, die eine Nutzung von normgerechten Recyclingpapier ausschließen, sollten nicht akzeptiert werden. Die DIN EN 12281 garantiert die gleiche Qualität wie bei anderen hochwertigen Papieren. Das Umweltbundesamt hat zu diesen Themen einen kostenlosen Ratgeber Umweltfreundliches Büro herausgegeben, der auch über das Internet abrufbar ist.
Weitere Informationen und Download des Ratgebers:
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetRatgeber Umweltfreundliches Büro, Blauer Engel
nach oben Zuletzt aktualisiert am 25.02.2008