Einen Farbdrucker zu kaufen ist meist ein preiswertes Vergnügen. Randloser Fotodruck oder gar das Bedrucken von Cds, alles kein Problem. Sind jedoch die Tintenpatronen leergedruckt, kosten die neuen Patronen oft kaum weniger als ein kompletter Drucker. Richtig Spaß macht das Drucken aber nur, wenn die Folgekosten sich im Rahmen halten.
Das Angebot an Druckerpatronen ist für den Verbraucher schwer zu durchschauen. Die Firma Canon wurde bislang oft gelobt, weil sie Drucker mit guter Qualität und recht günstigen Verbrauchskosten produzierte. Auch gehörte Canon zu den ersten Anbietern, die einzelne Tintentanks statt kompletter Druckköpfe anbot. Wer zusätzlich sparen wollte, konnte preiswerte Ersatzpatronen von Zweitanbietern kaufen. Doch in den neuesten Modellen von Canon stecken jetzt Tintentanks mit speziellen Computerchips, deren Nachbau kompliziert ist. Mit den neuen Tintentanks ist das Drucken von Texten bis zu 30 Prozent teurer geworden.
Konkurrent Hewlett-Packard setzt ebenfalls verstärkt auf Geräte mit separat wechselbaren Tintentanks. Das senkt die Ausgaben für Grafik- und Fotodruck, da die Farbpatronen einzeln getauscht werden können. Doch ebenso wie Canon haben die neuen HP-Patronen einen speziellen Computerchip.
Auch der dritte große Hersteller Epson benutzt Computerchips. Diese konnten aber von Zweitanbietern bisher nachgebaut werden, sodass es preisgünstige Ersatzpatronen zu kaufen gibt. Insgesamt haben sich die Druckkosten bei den verschiedenen Herstellern eher angeglichen. Es gibt kaum noch sehr teure Drucker aber auch nicht mehr die richtig günstigen. Einzelne Tanks für jede Farbe sind weiterhin zu empfehlen. Und vor dem Kauf des Druckers immer erst am Regal mit den Ersatzpatronen nachschauen. Was kosten die original Ersatzpatronen, wie ergiebig sind sie und gibt es preiswerte Zweitanbieter.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 10.05.2007