
Trotz der fortschreitenden Computerisierung der Büros und im Privatbereich ist der Verbrauch von Papier weiter steigend. Es wird zwar aus dem Naturstoff Holz gewonnen, jedoch sind die Zellstoffgewinnung und Herstellung des Papiers aufwendige technische Prozesse.
Das Problem: Die Herstellung von Papier aus frischen Holzfasern belastet die Umwelt erheblich durch problematische Chemikalien im Abwasser und hohen Wasser-, Energie- und Holzverbrauch. Auch ungebleichtes oder chlorfrei gebleichtes Papier wird aus neuem Zellstoff hergestellt, lediglich mit einem etwas geringeren Chemikalieneinsatz.
Der Umwelttipp: Nur durch die Wiederverwendung von gebrauchten Papierfasern bei der Herstellung von Recyclingpapier werden all diese Umweltbelastungen erheblich verringert. Gleichzeitig schont die Verwendung von Altpapier die Rohstoffquelle Holz und reduziert die Abfallberge. Nicht mehr benötigte Papiere und Pappe gehören in die entsprechende Sammlung. Kaufen Sie möglichst Waren, die aus diesen gebrauchten Papierfasern hergestellt werden. Gerade im Bereich der "wisch und weg" -Papiere wie Toilettenpapier, Taschentücher und Küchenrollen sollte der Kauf von Recyclingprodukten selbstverständlich sein. Für den zwangsläufigen Einmaleinsatz brauchen keine wertvollen Rohstoffe verschwendet werden und auch ein Blümchenaufdruck ist unnötig. Mit dem "Blauen Umweltengel" ausgezeichnete Recyclingpapierprodukte erfüllen eine ganze Reihe umfangreicher Gebrauchs- und Umweltanforderungen und sind somit in allen Anwendungsbereichen bevorzugt zu verwenden.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 10.05.2007