
Mit der Schule beginnt für alle Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Sie und Ihr Kind können bei der Auswahl der dafür benötigten Schulmaterialien aktiv etwas für den Schutz der eigenen Gesundheit tun und den Alltag umweltfreundlicher gestalten. Schulen sollen ökologische Lernorte sein, in denen ökologisches Wirtschaften beispielhaft vorgelebt werden soll.
Das Problem: Manche Produkte können durch ihre Inhaltsstoffe der Gesundheit schaden. Oft belastet der Rohstoff- und Energieverbrauch bereits während ihrer Herstellung die Umwelt erheblich und überflüssige Wegwerfprodukte vergrößern das Müllproblem. Ein wichtiges Kaufkriterium sollte die Langlebigkeit des Materials sein, möglichst keinen Kunststoff, sondern Metall, Leder, Holz oder Pappe wählen. Viele Hersteller haben mittlerweile auf das veränderte Verbraucherverhalten reagiert und bieten ein verbessertes Warensortiment an.
Der Umweltipp: Jeder Einzelne kann seinen konkreten Beitrag leisten und bei der Anschaffung von Schulmaterialien die folgenden Punkte berücksichtigen: Papiere, Hefte und Mappen nur aus 100% Recyclingpapier bzw. -karton, Heft- und Buchumschläge mit schönem Recycling-Papier einschlagen, Federmäppchen aus robustem pflanzengegerbtem Leder, Leinen oder Jute, nur unlackierte Blei- und Buntstifte, Füller mit Konverter, unlackiertes Holzlineal, PVC-freies Radiergummi, Anspitzer aus Holz oder Metall, Wachsmalstifte mit Papierumhüllungen, Malkasten aus Metall mit austauschbaren Farbtöpfchen, Klebstoffe und Leime auf Wasserbasis. Pausensnacks und Getränke gehören in Butterbrotdose und wiederbefüllbare Trinkflasche.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 31.05.2007