Ob Computer, Drucker oder Scanner, viele Geräte lassen sich nicht mehr richtig ausschalten. Ihre Standby-Funktion verbraucht ständig Strom, auch wenn niemand mit ihnen arbeitet. Wer umweltbewusst und Strom sparend ist, hat bestimmt seinen PC mit all den anderen Geräten an einer einzigen Steckerleiste mit Schalter. Damit werden alle Geräte vollständig vom Stromnetz getrennt. Was sich so gut anhört, kann im Einzelfall richtig ins Geld gehen. Dann nämlich, wenn der Tintenstrahldrucker jedes Mal beim Einschalten die Düsen komplett spült.
Manche Drucker parken ihren Druckkopf erst beim Ausschalten des Gerätes. Entzieht man diesen Druckern den für den Parkvorgang nötigen ‘Saft’ durch schlichtes Herausziehen des Steckers aus der Steckdose oder durch Abschalten der Stromzufuhr mittels einer zentral geschalteten Steckdosenleiste, bleibt der Druckkopf ohne Schutz gegen Austrocknen.
Wenn der Tintenstrahldrucker das nächste Mal über die Steckerleiste einschaltet wird, sollte genau hingehört werden. Tut sich gar nichts und geht einfach nur das Power-Lämpchen an, dann ist man aus dem Schneider. Wenn allerdings der Drucker beim Einschalten Geräusche macht, dann sollte das Gerät zukünftig nicht mehr über die Steckerleiste vom Strom getrennt werden. Solche Geräte sollten durch bewusstes Abschalten am Drucker selbst außer Betrieb gesetzt werden. Denn pro einmal neu einschalten, kann je nach Modell Tinte für 45 Cent durch die Düsen geblasen werden, weil das Gerät eine Totalreinigung des Druckkopfes vornimmt. Wer nur schwarz druckt, hat nach einiger Zeit nicht nur eine leere schwarze Patrone, sondern auch der Tank mit farbiger Tinte ist leer. Für die Kosten einer Komplettspülung kann der Drucker gut einen Monat lang in der Dose eingesteckt bleiben.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 09.05.2007