Mit Wachsmalstiften lässt sich herrlich malen. Kräftig Farben aufs zu Papier zu zaubern ist kein Problem. Selbst auf farbigem Karton entstehen die schönsten Bilder. Kein Wunder, dass Kinder Wachsmalstifte lieben.
Es nicht auszuschließen, dass Stifte auch mal im Mund landen. Daher sollten sie frei von gesundheitsgefährdenden Stoffen sein. Die Stifte bestehen zum großen Teil aus Wachsen natürlicher oder chemischer Herkunft, denen verschiedene Farbpigmente beigemischt werden. Diese Pigmente können es aber in sich haben: Viele Farbstoffe am Markt gehören zur Gruppe der umstrittenen halogenorganischen Verbindungen, andere können krebsverdächtige aromatische Amine abspalten. Leider sind viele Hersteller nicht bereit, die eingesetzten Farbstoffe zu nennen. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, denn es gibt sehr viele halogenorganische Farbstoffe am Markt.
Anders als bei Kosmetikprodukten sind die Hersteller nicht verpflichtet, Inhaltsstoffe auf der Verpackung zu deklarieren. Nur wenige Anbieter zeigten sich den Testern von Öko-Test gegenüber kooperativ. Viele haben die schlechten Prüfergebnisse nicht anerkannt und die Prüfmethoden bemängelt. Ihre Stifte würden der offiziellen Norm zur Sicherheit von Spielzeug genügen. Öko-Test hat mehrere Labors parallel mit den Tests beauftragt und auch Hinweise der Hersteller berücksichtigt.
Die strengen Kriterien von Öko-Test führten dazu, dass von 16 getesteten Stiften nur zwei Produkte mit "gut" und fünf weitere Wachsmalkreiden mit "befriedigend" abgeschnitten haben. Öko-Test weist darauf hin, dass die Menge der gefährlichen Amine in den bemängelten Stiften relativ klein ist. Selbst wenn Kinder an den Stiften knabbern, heißt es nicht, dass sie krank werden. Da es jedoch genügend Hersteller gibt, die Stifte frei von krebsverdächtigen Stoffen herstellen, sollten diese Produkte bevorzugt werden.
Weitere Informationen:
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetÖko-Test, Heft 08/2005
nach oben Zuletzt aktualisiert am 12.06.2007