
Nicht alles muss man selbst besitzen. Viele Dinge braucht man so selten oder nur ein mal, dass ein Kauf eigentlich nicht lohnt. Die bekanntesten Leihmöglichkeiten sind wohl Büchereien, wo man vom Fachbuch bis zum neuesten Krimi alles finden kann. Wer gerne liest, kann viel Geld sparen und braucht weniger Bücherregale. Auch wer nur für ein bis zwei Wochen im Jahr in den Winterurlaub fährt, leiht sich Skier und Stiefel aus. Ganz nebenbei fährt man immer mit den aktuellen Modellen.
Es gibt aber noch sehr viel mehr Möglichkeiten. Besonders im Heimwerkerbereich ist gutes Werkzeug Voraussetzung dafür, dass die Arbeit Spaß macht und ohne große Probleme gelingt. Doch wie oft im Jahr braucht man Motorsäge oder Schneidbrenner? Bei vielen Baumärkten oder Fachgeschäften kann man für wenige Euro pro Tag Spezialgeräte ausleihen.
Tauschen und leihen kann nicht nur Geld sparen, sondern auch den Rohstoff- und Energieverbrauch drosseln. Umweltschädlich ist nicht, dass die Bohrmaschine 20 Minuten im Jahr Strom verbraucht. Das Problem ist der Energie- und Materialverbrauch bei der Herstellung.
Da hilft oft schon eine Absprache im Familien- oder Freundeskreis, damit nicht doppelt gekauft wird. Der Rasenmäher oder die elektrische Heckenschere kann zum Beispiel mit dem Nachbarn gemeinsam genutzt werden.
Besonders sinnvoll ist das Ausleihen von Autos. Der Nutzer kann je nach Bedarf zwischen Kleinwagen, Familienkutsche, Lieferwagen oder Cabrio wählen. Auch gibt es keine Reparatursorgen mit unvorhersehbaren Kosten. Ein geteiltes Auto eines Car-Sharing Unternehmens ersetzt fünf bis acht private PKW und entlastet damit die Umwelt. Das Umweltbundesamt hat dafür sogar den Blauen Engel verliehen.
Weitere Informationen:
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetBundesverband CarSharing
nach oben Zuletzt aktualisiert am 04.06.2007