Besonders für selten genutzte Geräte (Notfallleuchten) oder solche mit geringem Stromverbrauch (Fernbedienung) sind Einwegbatterien bestens geeignet. Gleiches gilt für Geräte, die über einen langen Zeitraum funktionieren müssen (Uhren oder Rauchmelder).
Für häufig genutzte Geräte mit hohem Stromverbrauch wie Spielzeug oder Fotoblitzgeräte im regelmäßigen Einsatz sind wiederaufladbare Nickel-Metallhydrid-Akkus die bessere Wahl. Sie sind rentabler und umweltschonender. Bei Frost oder großer Hitze machen sie aber schon mal schlapp. Auch dürfen keine Akkus verwendet werden, wenn Einwegbatterien vorgeschrieben sind. Sonst drohen im Fall eines Gerätekurzschlusses Brände.
Stiftung Warentest hat Einwegbatterien für verschiedene Einsatzbereiche getestet. Zink-Kohle-Batterien sind kaum noch auf dem Markt und auch nicht zu empfehlen. Die meist verkauften Alkali-Mangan-Batterien zeigen im Vergleich drei- bis fünfmal mehr Ausdauer. Wenn es um digitale Anwendungen wie zum Beispiel den Einsatz einer Digitalkamera geht, steht mit der Lithium-Zelle von Energizer eine neue Generation von Batterien zur Verfügung, die die Tester mit einem hohen Energiegehalt beeindruckt hat. Wenn die Energie einer Batterie für Stromfresser wie Digitalkameras nicht mehr ausreicht, ist meist noch genug für die Fernbedienung oder die Küchenuhr übrig.
Schwermetalle wie Blei, Cadmium oder Quecksilber sind bei in Deutschland hergestellten Batterien kaum noch ein Thema. Trotzdem gehören Batterien nicht in den Hausmüll, sondern müssen getrennt entsorgt werden. Händler und Hersteller sind verpflichtet, Altbatterien kostenlos entgegenzunehmen. Die Rückgabeboxen sind in praktisch jedem Geschäft zu finden, das Batterien verkauft, meist im Kassenbereich oder direkt neben dem Batterieständer.
Weitere Informationen:
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetStiftung Warentest, Heft 02/2006
Siehe auch Umwelttipp:
Neue Akkugeneration
nach oben Zuletzt aktualisiert am 02.01.2012