Eine Anzahl neuer Gerätetypen ist in den vergangenen Jahren in viele Haushalte eingezogen. Auf dem alten Videorekorder steht noch der DVD-Player, der klassische Telefonanschluss wurde durch den DSL-Router ergänzt und oben auf dem Fernseher entschlüsselt häufig die Set-Top-Box die Signale des Digitalfernsehens. Gemeinsam ist den neuen Geräten, dass sie Strom brauchen - nicht zu knapp und vielfach auch dann, wenn sie gar nicht genutzt werden.
Nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) schwanken schon beim TV-Gerät selbst die Kosten für den Stand-by-Betrieb je nach Typ zwischen 1,20 und 7,25 Euro im Jahr. Ebenfalls 7,25 Euro im Jahr sind durchschnittlich pro Gerät für Video- und DVD-Player zu veranschlagen. Die Set-Top-Box kostet noch einmal 7,25 Euro. Sie verfügt zudem häufig über keine Abschaltmöglichkeit. Wenn keine Programmierung verloren geht, hilft nur Stecker ziehen oder eine schaltbare Steckdosenleiste.
Bei Computeranlagen ist der DSL-Router mit WLAN-Funktion der größte Stromfresser, der pro Jahr etwa 14,45 Euro kostet. Seit es günstige Flatrates gibt, schalten viele Internetnutzer ihre Rechner kaum noch aus - kostet ja nichts. Die nächste Stromrechnung wird zeigen, dass dies ein Irrtum ist. Der klassische PC wird durch Zusatzgeräte immer mehr zum Multimedia-Center ausgebaut. Der Stromverbrauch ist dabei stark geräteabhängig. Allein der Betrieb des Kernbereichs mit PC, Monitor und Drucker kostet aber schon gut 24 Euro im Jahr. Beim Monitor hilft es übrigens nichts, den Bildschirmschoner einzustellen. Nur das Aktivieren der Ausschaltfunktion nach zum Beispiel zehn Minuten Nicht-Gebrauch spart wirklich Strom. Sinnvoll ist auch die Energiesparfunktion des PC.
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Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetÖko-Test, Jahrbuch 2007
nach oben Zuletzt aktualisiert am 12.06.2007