
Seit dem 1. Juli 2004 müssen alle Elektrobacköfen mit dem EU-Label gekennzeichnet sein. Das Etikett weist aus, zu welcher Energieeffizienzklasse die Backröhre gehört. Beurteilt wird der Stromverbrauch im Verhältnis zum Backraumvolumen.
Das Problem:
Kochstellen werden nicht mit dem EU-Label gekennzeichnet. Generell gilt aber: Eine Kochmulde mit gusseisernen Kochplatten ist etwas weniger effizient als ein Glaskeramik-Kochfeld. Noch effizienter sind Induktionskochfelder; allerdings werden dafür Töpfe und Pfannen mit speziellem magnetisierbarem Boden benötigt. Zum Wasserkochen eignet sich ein zusätzlicher elektrischer Wasserkocher, in dem das Wasser wesentlich stromsparender erhitzt werden kann als auf dem Elektroherd. Oder machen sie es wie alle Profiköche dieser Welt, kochen sie mit Gas. Ein Gasherd rechnet sich längerfristig trotz höherer Anschaffungskosten. Denn bei der Stromherstellung und Übertragung geht bereits 2/3 der eingesetzten Energie verloren und Restwärme verbleibt ungenutzt in der Herdplatte. Die Kilowattstunde Gas kostet zudem nur einen Bruchteil einer Kwh Strom.
Der Umwelttipp:
Wenn es denn doch ein Elektrobackofen sein soll, sind nur A-Klasse-Geräte zu empfehlen. Auch innerhalb der Verbrauchsklasse A lohnt ein Vergleich, denn niedrigere Stromkosten können - gerechnet auf die Lebenszeit des Geräts - eine teurere Anschaffung rentabel machen. Grundsätzlich ist die Backfunktion "Umluft" sparsamer als der Gebrauch von Ober- und Unterhitze. Die Backtemperatur muss um 20-30 º C niedriger gewählt und mehrere Speisen können auf einmal gegart werden.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 24.05.2007