Klassische Filtermaschinen für Kaffee werden immer weniger gekauft. In einer gut ausgestatteten Küche darf eine schicke Portionskaffeemaschine nicht mehr fehlen. Das Angebot ist riesig. Preiswerte Modelle für Kaffeepads gibt es schon für etwa 50 Euro. Echte Espressomaschinen, die richtig Druck aufbauen können, kosten schnell etliche hundert Euro.
Am vielseitigsten sind systemunabhängige Automaten für Kaffeepads, da kann der Kaffeeanbieter je nach Geschmack gewechselt werden. Bei Herstellern wie zum Beispiel Krups, Bosch oder Tchibo passen nur die dazugehörigen, oft teuren Kunststoffdöschen. Diese Kapselsysteme produzieren außerdem mehr Müll als Kaffeepads, die in den Biomüll dürfen. Einige Hersteller bieten zusätzlich separate Pulverkassetten.
Groß ist auch der Unterschied bei der Zubereitung von Milchgetränken wie Cappuccino oder Latte macchiato. Milchpulver oder Milch aus der Kapsel mag nicht jeder. Da sind Geräte mit Aufschäumdüsen besser geeignet, die lose Milch aufschäumen können.
Wer in den letzten Jahren eine der schicken Espressomaschinen mit Warmhalteplatte angeschafft hat, zahlt womöglich bis zu 50 Euro im Jahr für den Standby-Verbrauch. Das ist eindeutig zu viel, doch die Hersteller haben gelernt. Die neuen Portionskaffeemaschinen verbrauchen deutlich weniger Strom als früher. Einige Modelle heizen das Wasser nur noch bei Bedarf per Durchlauferhitzer auf. Auch verbrauchen die meisten Maschinen kaum mehr als ein Watt im Standby. Zudem schalten sie automatisch in den Bereitschaftsmodus, wenn sie nicht benutzt werden. Die Maschinen mit Durchlauferhitzer machen das sofort nach dem Brühen, andere Modelle schalten nach wenigen Minuten oder Stunden ab. Aber auch bei vielen aktuellen Modellen fehlt ein Netzschalter, um die Maschinen vollständig abzuschalten.
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetStiftung Warentest, Heft 12/2009
nach oben Zuletzt aktualisiert am 15.12.2011