Wer zur Zeit über die Anschaffung eines neuen Geschirrspülers nachdenkt, kann aus einer Reihe sparsamer Geräte wählen. Die Maschinen werden bei gleichbleibenden Reinigungsergebnissen immer sparsamer im Wasser- und Stromverbrauch. Die Stiftung Warentest hat zehn Maschinen einem Test unterzogen.
Das Spar- oder Ecoprogramm mit Spültemperaturen von meist nicht mehr als 50 Grad Celsius ist maßgebend für die Einordnung der Geräte in eine der Energieverbrauchsklassen von A bis G. Das dreifache A (AAA) für Energieeffizienz, Reinigungs- und Trocknungswirkung auf dem Label kennzeichnet heute die Spitzenreiter in Sachen Sparsamkeit. Die besten Geräte benötigen im Sparprogramm zwischen 10 und 14 Litern Wasser und unter 1,15 Kilowattstunden Strom. Im Intensiv- oder Automatikprogramm liegt der Verbrauch deutlich darüber. Die Sparsamkeit wird dabei vor Allem durch verlängerte Reinigungszeiten erreicht. Unter zwei Stunden läuft kaum eine Maschine, manche Programme brauchen auch deutlich länger. Um die guten Eigenschaften der Geräte auszunutzen, sollte nach Möglichkeit das Ecoprogramm genutzt werden. Wenn die Zeitvorwahl läuft oder die Maschine nach Programmende nicht ausgeschaltet wird, benötigt sie im Stand-by-Betrieb ebenfalls Strom. Wer keinen günstigen Nachttarif hat, kann auf eine Zeitvorwahl am Gerät meist verzichten.
Die Einstellung des Geräts auf die vorliegende Wasserhärte trägt zum sparsamen Verbrauch von Enthärtersalz bei. Informationen zur Wasserhärte gibt es beim örtlichen Wasserversorger. In Bremen ist die Wasserhärte auch auf der Stromrechnung der swb zu finden. Besonders geräuschempfindliche Menschen sollten zudem auf den angegebenen Geräuschpegel achten. Als besonders leise gelten Geräte mit etwa 42 bis 44 dB Betriebsgeräusch.
Weitere Informationen:
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetStiftung Warentest, Heft 07/2006
nach oben Zuletzt aktualisiert am 11.06.2007