Vor allem für Mieter sind Thermostatventile die einzige Möglichkeit, ihre Wohnung energiesparend zu heizen und die Räume einer Wohnung entsprechend ihrer Nutzung unterschiedlich zu temperieren. Wichtiger denn je ist es aber auch geworden mehrmals am Tag kurz und kräftig zu lüften, um Luftfeuchtigkeit und Innenraumschadstoffe aus der Wohnung heraus zu transportieren.
Das Problem: Um Heizkosten spürbar zu senken, sind die Heizkörperventile von den Bewohnern regelmäßig zu benutzen. So müssen in verschiedenen Räumen zu wechselnden Tageszeiten unterschiedliche Temperaturen eingestellt werden und die Ventile sollten beim Lüften zugedreht werden um nicht die Straße zu heizen. Aus Bequemlichkeit wird häufig auf die Einsparmöglichkeiten, die diese Technik bietet, verzichtet.
Der Umwelttipp: Der Fortschritt durch die Elektronik macht auch vor der Temperaturregelung am Heizkörper nicht Halt. Bei den neuen intelligenten Ventilen können für jeden Wochentag mehrere Temperatur-Zeit-Bereiche programmiert werden; so ist das Bad morgens bereits beim Aufstehen mollig und die gute Stube schon warm, bevor die Bewohner nach Hause kommen. Eine Automatik schließt das Ventil, wenn das Fenster zum Lüften geöffnet wird.
Das Praktische ist: Diese Thermostatventile lassen sich ganz einfach ohne Wasserablassen gegen alle gängigen herkömmlichen Heizkörperventile austauschen und bei einem Wohnungswechsel sogar mitnehmen. Individuell einstellbare Temperaturen und Heizzeiten bieten neben hohem Komfort zusätzliche Energieeinsparung. Die Anschaffungskosten für solche Elektronikthermostate amortisieren sich bei korrekter Anwendung bereits nach wenigen Heizperioden.
Ein wichtiger Tipp nebenbei: Die Türen zu kühleren Räumen müssen möglichst geschlossen bleiben. Sonst dringt mit der wärmeren Luft aus anderen Räumen Feuchtigkeit ein, die an kälteren Wandpartien kondensiert und zu Feuchteschäden führt.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 24.05.2007