Die Vereinten Nationen haben den 22. März eines jeden Jahres zum jährlichen Weltwassertag erklärt. Im Jahr 2003 stand dieser Gedenktag unter dem Motto "Wasser für die Zukunft". Wasser ist der Urquell allen Lebens auf der Erde und muss als Lebensmittel Nr. 1 langfristig geschützt und schonend genutzt werden. Daher gehört global der gewissenhafte und sorgsame Umgang mit Wasser zu den wichtigsten Zielen für die Menschheit.
Das Problem: Mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt, und es scheint, als gäbe es auf der Erde Wasser im Überfluss. Jedoch sind mehr als 97 % davon Meereswasser. Lediglich der kleine Rest ist Süßwasser, von dem wiederum der größte Anteil in den Eiskappen an den Polen und in den Gletschern gebunden ist. So stehen als Süßwasser lediglich 0,017 % der gesamten Wassermenge der Erde zur Verfügung.
Der Umwelttipp: In Deutschland ist Trinkwasser für alle nicht nur in ausreichender und qualitativ hochwertiger, sondern in der jeweils gewünschten Menge verfügbar. Rund zwei Drittel des Trinkwassers werden aus Grund- und Quellwasser gewonnen. Der Rest wird aus Oberflächenwasser und Uferfiltrat gedeckt, für dessen Qualität der Stand der Abwasserreinigung und die verbleibende Schadstoffbelastung der Fließgewässer von entscheidender Bedeutung ist. Die Wasserqualität der Bäche und Flüsse ist in Deutschland zwar wesentlich verbessert worden und der Wasserverbrauch ist kontinuierlich gesunken. Aber auch in Deutschland muss trotz dieser Erfolge noch einiges getan werden: Hochwasservorsorge, Schutz von Nord- und Ostsee, Schutz des Grundwassers vor Nitrateinträgen und vor Einträgen von Pflanzenschutzmitteln.
Deshalb werden in Bremen Regenwassernutzungsanlagen und Dachbegrünungen gefördert. Sie schützen vor Überschwemmungen bei Starkregenfällen und die Nutzung von Regenwasser verringert zusätzlich die Verschwendung von kostbarem Trinkwasser.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 24.05.2007