Noch ist November, doch die Zeit der geschmückten, leuchtenden Gärten und Fenster in der Adventszeit rückt näher. Lichterketten und Lampen sollen uns in der dunklen Jahreszeit erfreuen. Der Trend geht schon seit Jahren zu immer üppigerer Außenbeleuchtung. Zuweilen entwickelt sich gar ein wahrer Wettstreit unter Nachbarn.
Kaum jemand denkt beim Schmücken an die Kosten. Dabei ist der Stromverbrauch für die festliche Beleuchtung in den deutschen Städten und Vorgärten beachtlich. Nach Schätzungen von Energieexperten werden während der Weihnachtszeit rund 25 Millionen Kilowattstunden (kWh) verbraucht. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresbedarf von etwa 8700 Haushalten. Bei der Erzeugung des benötigten Stroms werden rund 14500 Tonnen Kohlendioxid (CO2) freigesetzt.
Eine einfache Lichterkette mit 35 Lämpchen mit je ein Watt, die vom ersten Advent bis Anfang Januar durchgehend brennt, benötigt circa 30 kWh Strom. Die Stromrechnung steigt damit um 5,60 Euro. Ein zehn Meter langer Lichtschlauch verbraucht in derselben Zeit etwa 133 kWh und verursacht Kosten von rund 25 Euro. Damit lässt sich ein energiesparender 180-Liter-Kühlschrank ein Jahr lang betreiben.
Eine stromsparende Alternative sind Lichterketten und –schläuche mit LED-Leuchten. Sie benötigen 80 Prozent weniger Strom und sind damit deutlich klimafreundlicher. Die zunächst höheren Anschaffungskosten amortisieren sich schnell durch die niedrigere Stromrechnung und die Langlebigkeit der Produkte. Zeitschaltuhren sorgen zusätzlich dafür, dass die Beleuchtung erst mit der Dämmerung ein- und ausgeschaltet wird und nicht noch tagsüber wirkungslos Strom verbraucht. Wer seinen Garten und die Fenster beleuchten will, sollte zu stromsparenden Produkten mit LED-Technik greifen und bedenken, dass weniger Schmuck oft mehr ist.
Weitere Informationen:
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetStiftung Warentest, Heft 12/2007
nach oben Zuletzt aktualisiert am 27.11.2007