Kaum ein Haushalt kommt noch ohne Batterien aus. Fernbedienungen oder Digitalkameras brauchen die mobilen Energiespeicher. Im Jahr 2006 wurden in Deutschland 1,34 Milliarden nicht wiederaufladbare Batterien und nur rund 142 Millionen Akkumulatoren verkauft. Die Akkus sind teurer in der Anschaffung, dafür sparen sie über die Jahre viel Geld.
Doch herkömmliche Akkus haben auch Nachteile, sie halten ihre Ladung nicht besonders lange. Wenn man sie braucht, sind sie oft leer und müssen erst für Stunden ins Ladegerät. Schuld daran ist die Selbstentladung.
Seit einigen Monaten (2007) ist eine neue Akku-Generation auf dem Markt. Die neuen Produkte kommen bereits aufgeladen aus der Verpackung und können sofort eingesetzt werden. Auch nach einem Jahr Lagerung sollen sie noch gut 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität aufweisen. Zudem lassen sie sich nach Herstellerangabe über 1000 mal wieder aufladen, fast eine Anschaffung fürs Leben. Bei klassischen Akkus lässt die Kapazität oft schon nach 50 Ladezyklen deutlich nach. Die neuartigen Akkus sind eine technische Weiterentwicklung der modernen zudem noch schadstoffarmen Nickel-Metall-Hydrid Akkus. Selbst bei niedrigen Temperaturen bringen sie gute Leistungen. Bei –10 Grad Celsius kann im Ski-Urlaub noch fotografiert werden.
Mehrere große Hersteller wie Sanyo, Panasonic oder Varta haben die neuartigen Akkus im Angebot. Sie sind in Standardgrößen als Mignon (AA) oder Micro (AAA) erhältlich. Sanyo bietet zudem Adapter an, mit denen aus der Standardbatterie AA die Batteriegröße C oder D wird. Damit lassen sich die Akkus äußerst vielseitig einsetzen. Spezielle Ladegeräte werden nicht benötigt. Besonders geeignet sind "intelligente" Geräte, die bei erreichter Ladekapazität automatisch abschalten.
Herstellerinformation von Sanyo zur Technik:
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffneteneloop
Siehe auch Umwelttipp:
Akku-Ladegeräte
nach oben Zuletzt aktualisiert am 15.12.2011