Die praktischen kleinen Notebooks haben den stationären Rechnern den ersten Rang in der Käufergunst abgenommen. Technisch können die mobilen Rechner inzwischen mit ihren großen Brüdern locker mithalten. Schnelle Prozessoren, geräumige Festplatten, miniaturisierte DVD-Brenner, alles ist in den Klappcomputern zu finden.
Doch wie sieht es mit der Belastung durch Elektrosmog aus? Die anerkannte schwedische TCO-Norm für Bildschirmarbeitsplätze fordert eine Begrenzung der elektrischen Wechselfelder im niederfrequenten Bereich, die im Abstand von 30 cm nicht überschritten werden darf. Auch gibt die Norm Grenzwerte für hochfrequente Strahlung und die Elektrostatik vor. Doch nur einem Gerät konnten die Sachverständigen von Öko-Test die Einhaltung der Norm bestätigen. Bis auf das iBook G4 von Apple überschreiten alle getesteten Geräte die Richtwerte für hochfrequente elektrische Wechselfelder. Dabei ist es unerheblich, ob die Geräte mit Akku oder mit Netzteil betrieben werden. Etwas besser sieht es im niederfrequenten Bereich aus, zumindest im Akkubetrieb bleiben alle Notebooks in der Norm. Netzteile sind weniger problematisch, wenn sie geerdet, d.h. mit einem Schuko-Stecker statt mit einem Flachstecker versehen sind.
Für Windows-Nutzer lässt sich die Elektrosmog-Belastung durch die Nutzung des Akkus zumindest verringern. Generell gilt, Abstand zu halten. Je mehr man sich dem Gerät nähert, desto mehr Strahlung muss der Körper verkraften. Das gilt vor allem, wenn das Notebook locker auf dem Schoß balanciert wird und besonders problematische Körperregionen betroffen sind.
Auch die Wireless-LAN-Funktechnik, mit der ein drahtloser Zugang ins Internet oder in ein Netzwerk möglich wird, ist eine zusätzliche Quelle für Elektrosmog. Die WLAN-Funktion sollte daher deaktiviert werden, wenn sie nicht gebraucht wird.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 07.06.2007