
Seit der Strommarkt liberalisiert ist, können Haushalte ihren Stromlieferanten frei wählen. Das Interesse an umweltfreundlich produziertem Strom ist groß, doch viele Haushalte scheuen den Wechsel. Dabei ist der Stromwechsel mittlerweile unkompliziert. Alle Formalitäten nimmt der neue Anbieter in die Hand.
Doch wer garantiert, dass man nicht an einen Anbieter gerät, der grünen Strom nur als Feigenblatt für den Rest seiner Energie aus Kohlekraftwerken und Atommeilern missbraucht? Zur besseren Orientierung der Verbraucher gibt es inzwischen mehrere Gütesiegel. Das strengste, das Grüner Strom Label, verleiht der Verein Grüner Strom nur an Unternehmen, die in neue umweltfreundliche Anlagen investieren. Ein Teil des Aufpreises auf den üblichen Tarif fließt in den Neubau. Das Angebot an Ökostrom wird dadurch immer größer. Umweltschonend produzierter Strom besteht hauptsächlich aus erneuerbaren Energien wie Wind- und Wasserkraft, Solarenergie oder Biomasse.
Ebenfalls zu empfehlen ist das Label ok-power. Auch hier wird ein Teil des Aufpreises auf den üblichen Tarif in neue regenerative Anlagen investiert. Diese Gütesiegel sind jeweils an mehrere Anbieter vergeben worden. Ein Preisvergleich lohnt sich. Auch die Vertragsbedingungen, wie z.B. Laufzeiten oder die Berücksichtigung künftiger Preissenkungen sollten beachtet werden. Es kann nicht schaden, die Kontoauszüge nach einem Wechsel zu kontrollieren, damit nicht doppelt abgebucht wird.
Auch viele lokale Stromanbieter haben Ökostrom im Angebot. Sind die Vertragsbedingungen ähnlich wie bei den zertifizierten Ökostrom-Anbietern, steht einem Wechsel nichts im Wege.
Öko-Strom kann sogar günstiger sein als herkömmlich produzierter Strom. Am meisten spart aber, wer seinen Stromverbrauch senkt.
Weitere Informationen:
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nach oben Zuletzt aktualisiert am 04.06.2007