Sparsam und gleichzeitig mit mehr Komfort zu heizen, das geht heute ganz automatisch. Moderne Heizungen haben dafür eine witterungsgeführte Regelung und Nachtabsenkungsprogramme. Zu jeder modernen Heizungsanlage gehören Thermostatventile, die auch bei Altanlagen Pflicht sind. Auf zweifache Weise helfen sie beim Energiesparen: Zum einen ermöglichen sie für jeden Raum die gewünschte Temperatur. Zum anderen fühlen sie jede zusätzliche Wärmequelle im Raum, zum Beispiel Sonnenwärme, Wärmeabgaben von Lampen, elektrischen Geräten oder von Menschen. Dann schließt das Ventil automatisch und verringert so die Wärmeabgabe des Heizkörpers. Bei richtiger Handhabung können Thermostatventile bis zu 20 Prozent Energie sparen.
Programmierbare Heizkörperthermostate lassen den Heizkomfort sogar flexibel auf den Tagesablauf abstimmen. So ist das Bad morgens bereits beim Aufstehen mollig und die gute Stube schon warm, wenn die Bewohner nach Hause kommen. Die komfortablen Thermostate können problemlos ausgetauscht und beim Umzug mitgenommen werden.
Alte Thermostatventile hören auf zu funktionieren, ohne dass sich das sofort bemerkbar macht. Sie reagieren nicht mehr auf sich ändernde Temperaturen und verursachen dadurch 10 bis 15 Prozent mehr Heizkosten. Mit dem neuen "ThermostatCheck" der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne "Klima sucht Schutz" können Mieter und Hausbesitzer nun prüfen, ob die Thermostatventile in ihrer Wohnung in die Jahre gekommen sind und ausgetauscht werden müssen. Sie erfahren auch, wie viel Geld sie dabei sparen, wie sie die Umwelt entlasten und wann sich die Anschaffung neuer Ventile oder nur von Ventilköpfen bezahlt gemacht hat. Um den Check durchzuführen, wird die letzte Heizkostenabrechnung benötigt.
Der ThermostatCheck ist Teil des Energiespar-Ratgebers der Bremer Umwelt Beratung.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 15.12.2011