Jederzeit fließend warmes Wasser unter der Dusche, am Waschbecken oder in der Küchenspüle ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit. In vielen Bremer Haushalten ist jedoch die elektrische Warmwasserbereitung verantwortlich für einen hohen Stromverbrauch. Da hält ein kleines Untertischgerät mit Boilerfunktion ständig heißes Wasser unnötig bereit. Oder die Zuleitungen von einem Durchlauferhitzer im Bad bis zur Küche sind zu weit. Hier kann ein Elektro-Warmwassergerät, das in unmittelbarer Nähe des Waschbeckens installiert wird, die energieeffizientere Lösung sein.
Sogenannte Untertisch-Warmwasserspeicher zur Warmwasserversorgung einzelner Waschbecken können mittels Zeitschaltuhren zum Beispiel über Nacht (oder in Büros auch übers Wochenende) abgeschaltet werden, um Stand-by-Verluste zu begrenzen. Noch mehr sparen lässt sich mit dem Thermo-Stopp, der wie eine Zeitschaltuhr zwischengeschaltet wird und eine Fernbedienungstaste hat. Sobald das Wasser im Speicher die gewünschte Temperatur erreicht hat, unterbricht die Elektronik automatisch die Stromzufuhr. Allerdings steht das heiße Wasser dann nicht mehr stets sofort bereit.
Durchlauferhitzer heizen kaltes Wasser unmittelbar während des Durchströmens auf. Elektronisch geregelte Durchlauferhitzern sind dabei deutlich energieeffizienter als hydraulisch geregelte. Mit Ihnen lässt sich die Temperatur so genau einstellen, dass kein Kaltwasser zugemischt werden muss. Den Ersatz von alten, hydraulischen Durchlauferhitzern durch neue, energie- und wassersparende, vollelektronisch geregelte Durchlauferhitzer können sich Kunden der swb mit bis zu 50 Euro fördern lassen. Wann immer es baulich möglich ist, sollte das warme Wasser mit Solarenergie, Gas, Öl oder Fernwärme erzeugt werden. Der teure Strom ist dazu viel zu schade.
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetFörderprogramme der swb
Den Thermo-Stopp gibt es bei Obi für ca. 30 Euro.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 15.12.2011