Pro Person werden in Bremen durchschnittlich 125 l Trinkwasser pro Tag verbraucht, davon aber nur 3 l zum Trinken oder Kochen. Die größten Mengen werden für Körperpflege, Toilettenspülung und zum Wäsche waschen verwendet. Das benutzte Wasser wird so zu verschmutztem Abwasser, dessen Entsorgung zusätzlich Geld kostet. Eigentlich ist Deutschland kein Wassermangelgebiet, doch auch bei uns sind die natürlichen und sauberen Grundwasserressourcen begrenzt. So schont ein sparsamer Wassereinsatz die Natur und auch den eigenen Geldbeutel.
Das Problem:
Leckende Spülkästen und tropfende Wasserhähne sind Großverbraucher und müssen natürlich immer schnellstmöglich repariert werden. Zusätzlich zu wassersparendem Verhalten im Haushalt und bei der Körperpflege kann jeder auch mit technischen Lösungen Wasser sparen. Diese oft geringen Investitionen amortisieren sich schnell und ohne auf Annehmlichkeiten verzichten zu müssen.
Der Umwelttipp:
- Toilettenspülung: Rund ein Drittel des häuslichen Wasserverbrauchs rauscht durch das WC. Moderne Wasserkästen kommen, aber nur in Kombination mit der passenden Klosettschüssel, mit viel weniger Wasser aus. Für das "kleine Geschäft" lässt sich die benötigte Wassermenge noch weiter reduzieren.
- Duschen: Moderne Thermostatarmaturen garantieren gleichmäßig temperierten Duschspaß von Beginn an, nach Einseifpausen und sogar bei Druckschwankungen in der Leitung.
- Waschbecken: Bei bereits vorhandenen Wasserhähnen sorgt eine Nachrüstung mit Durchflußbegrenzer und Perlator für einen schönen, aber dennoch sparsamen Wasserstrahl. Beim Neukauf sollten Sie hingegen eine langlebige Einhebelarmatur mit verschleißfreier Keramikdichtung wählen. In der aus optischen Gründen bevorzugten Mittelstellung sollte nur kaltes Wasser laufen. Beim Hochziehen des Hebels signalisiert ein leichter Widerstand eine mittlere Durchflussmenge und vermeidet so Verschwendung.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 24.05.2007