Irgendwann reicht der Platz im Kühlschrank nicht mehr aus. Getränke für die Grillparty müssen kühl gestellt werden und auch Salate oder Torten für die Sommerfeste nehmen viel Raum ein. In vielen Kellern oder Abstellräumen stehen dafür alte Zweitgeräte bereit. Sind die eigentlich ausrangierten Kühlgeräte nur wenige Tage im Jahr im Gebrauch, ist das kein Problem. In vielen Haushalten aber sind sie zur Dauereinrichtung geworden, ohne Rücksicht auf den hohen Stromverbrauch und die damit verbundene CO2-Belastung.
Beliebt sind die alten Kühlschränke auch auf der Parzelle in der Gartenlaube. Dort sind sie häufig die gesamte Sommersaison über in Betrieb. Die Altgeräte sind jedoch richtige Stromfresser und brauchen mehr als das Doppelte bis Dreifache an Strom verglichen mit einem Neugerät.
Besser ist es, den alten Kühlschrank endgültig zu entsorgen und sich ein sparsames Zweitgerät zu kaufen.
Für den gelegentlichen Party-Gebrauch ist es schon hilfreich, sich einen preiswerten, jungen Gebrauchten anzuschaffen. Das Gerät sollte möglichst nicht älter als fünf bis acht Jahre sein. Wer mehrere Monate oder gar das ganze Jahr zwei Kühlschränke nutzt, spart viel Geld mit einem Modell der Effizienzklasse A++. In fünfzehn Jahren verbraucht ein Kühlschrank mit Dreisternefach der Effizienzklasse A Strom für rund 615 Euro. Ein gleichwertiges Modell der Klasse A++ kommt mit 360 Euro aus. Diesen Berechnungen liegt ein Strompreis von 17 Cent pro Kilowattstunde zu Grunde. Die Preise für Energie werden in den nächsten Jahren wohl weiter steigen. Die Mehrkosten in der Anschaffung eines Neugerätes rechnen sich schon jetzt.
Kunden des Stromversorgers swb können beim Kauf eines Kühlgerätes der Effizienzklasse A++ zudem einen Zuschuss von 50 Euro bekommen. Das Gerät muss bei einem Bremer Fachhändler erworben werden. (Stand 2008)
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Faltblatt: Besonders sparsame Haushaltsgeräte
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Kühlschrankhygiene
nach oben Zuletzt aktualisiert am 29.10.2008