War so mancher Sport zunächst einmal das Privileg von wenigen Begüterten, so hat sich mit zunehmendem Wohlstand und vermehrter Freizeit das Blatt gewendet. Immer mehr junge und auch ältere Menschen werden aktiv. Sie fühlen sich hauptsächlich zu Sportarten hingezogen, die man an der frischen Luft ausüben kann.
Das Problem: Der bewußte Umgang mit der Natur bleibt bei vielen Sportarten leider auf der Strecke. Immer größere Ansprüche der gestreßten Menschen haben vielfach zur Übernutzung naturnaher Rückzugsräume geführt. Vor allem dann, wenn landschaftsbezogene Aktivitäten ohne Sensibilität für die genutzte Umwelt betrieben werden oder gar in geschützte Gebiete eindringen, können sie zu schweren Belastungen in Landschaftsteilen führen.
Der Umwelttipp: Ökologische Belastungen der Natur oder von naturnahen Gebieten können durch relativ einfache Mittel vermieden werden: Nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad anfahren oder Fahrgemeinschaften bilden, Park- und Lagerplätze nutzen: nicht "wild" parken oder zelten, beachten Sie Hinweistafeln und meiden Sie geschützte Gebiete, die für besonders sensible Lebensräume bedrohter Arten geltenden totalen Betretungsverbote zur Vermeidung jeglicher Störung unbedingt einhalten, Wiesen und Felder nicht zertrampeln, auf Wegen und Pfaden bleiben, Abkürzungen vermeiden, kein Feuer im Wald entfachen, keine Spuren hinterlassen und Abfälle nach Hause mitnehmen.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 24.05.2007