Ostern stehen in den Geschäften die bunten Eier im Regal. Während der Ostertage steigt der Eierkonsum traditionell stark an. Drei Eier mehr als sonst werden pro Person im Durchschnitt verspeist. Wer keine industriell gefärbten Ostereier kauft, greift häufig zu Eierfarben für die eigene Küche. Das gemeinsame Färben und Verzieren macht besonders Kindern Spaß.
Einerlei, ob chemischer Farbstoff oder Naturfarbe: für das Eierfärben sind ausschließlich Farbstoffe erlaubt, die als Lebensmittelfarben zum direkten Verzehr zugelassen sind. Schadstoffe kommen nach einer aktuellen Untersuchung der Stiftung Warentest in Ostereierfarben nicht vor. Es bestehen also keinerlei Bedenken, wenn durch Risse und Poren in der Schale auch das Eiweiß Flecken bekommt.
Einzige Ausnahme sind die manchmal als Färbemittel angebotenen Rot-, Gelb- und Blauhölzer sowie Krappwurzeln. Sie sind für Lebensmittel und damit auch für Ostereier nicht zugelassen.
Bei Handhabung und Färbeerfolg bestehen zwischen den verschiedenen Farben einige Unterschiede. Während Färbebäder zumeist zuverlässig funktionieren, bleibt das Malen mit Färbestiften auf dem Ei oft unbefriedigend. Naturfarben ergeben eine allgemein weniger leuchtende und manchmal ungleichmäßigere Färbung. Auch die Alternativen aus der Küche, wie Rotkohl, Zwiebelschalen oder Blaubeersaft sind eher dezent. Kurkuma überzeugt mit einem kräftigen Gelb.
Die Farbintensität hängt auch von Farbe und Struktur der Eierschale ab. Es gibt immer auch Eier, die wenig oder keine Farbe annehmen.
Filzstifte oder Malkästen sollten nur zum Bemalen ausgepusteter Eier verwendet werden. Und wer sich beim Auspusten vor einer Salmonelleninfektion schützen will, sollte das Ei möglichst nicht mit dem Mund berühren.
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetStiftung Warentest, Heft 04/2009
Umwelttipp: Öko-Eier
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetInformationen zu Lebensmittelzusatzstoffen
nach oben Zuletzt aktualisiert am 20.12.2011