Auch in Deutschland werden bereits Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Bestandteilen verkauft. Über mögliche Nebenwirkungen durch den Konsum genmanipulierter Lebensmittel gibt es bisher aber keine Langzeit-Untersuchungen. Nicht zuletzt gibt es ökologische Bedenken wegen möglicher unvorhersehbarer Folgen für die Umwelt.
Das Problem: Nach einer neuen europaweit geltenden Verordnung müssen nur Lebensmittel und Lebensmittelzutaten, die gentechnisch verändert sind gekennzeichnet werden. Egal ob die veränderte Erbinformation im Endprodukt nachweisbar ist oder das Aufspüren bei hochverarbeiteten Nahrungsmitteln nicht mehr gelingen kann. Aber die Produkte von Tieren (Eier, Milch, Fleisch) die mit Gentechnik gefüttert wurden, müssen in der Zutatenliste keinen Aufdruck tragen.
Der Umwelttipp: Wer vorsorglich genetisch veränderte Lebensmittel vermeiden will, sollte möglichst Erzeugnisse aus kontrolliert-biologischem Anbau kaufen. Welche Lebensmittel-Hersteller darüber hinaus derzeit auf die Verarbeitung von Rohstoffen aus gentechnisch veränderte Futtermittel verzichten, darüber gibt eine von Greenpeace zusammengestellte Liste Auskunft.
Weitere Informationen:
Ratgeber "Essen ohne Gentechnik" bei Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetGreenpeace Deutschland
nach oben Zuletzt aktualisiert am 31.05.2007