Bremen ist nicht gerade eine Karnevalhochburg. Dennoch werden in den nächsten Wochen kleine und große Prinzessinnen, Zauberer oder Piraten in Kindergärten, Vereinen und auf vielen Faschings-Partys unterwegs sein. Bunt geschminkt macht das Verkleiden noch mehr Spaß.
Gut zu wissen, dass in den meisten Farben keine gesundheitsschädlichen Stoffe stecken. Schwermetalle wie Cadmium, Blei oder Quecksilber wurde nicht oder nur in sehr geringen Mengen gefunden. Wenn ein paar Regeln eingehalten werden, steht der Verwandlung nichts im Weg. Hände, Pinsel und Schwämmchen sollten vor jedem Schminken mit Seife gereinigt werden. Wer empfindliche Haut hat, sollte die Schminke ein bis zwei Tage vorher in der Armbeuge testen. Menschen mit sehr trockner oder sensibler Haut müssen vorsichtig sein. Auch darf die Haut nicht entzündet sein.
Für alle Hauttypen gilt, dass die Haut vorher mit einer Pflegecreme geschützt wird. Besonders bei Fettschminke erleichtert das auch das Abschminken. Fettschminke ist kräftig in den Farben und lässt sich gut verteilen. Farbspuren auf der Kleidung machen dafür etwas mehr Probleme. Wasserfarben lassen sich leicht mit Pinsel oder Schwämmchen auftragen und sowohl von der Haut als auch der Kleidung gut entfernen.
Schminke sollte kühl und trocken lagern. Riecht sie ranzig oder trennen sich ölig und wässrige Bestandteile, gehört sie in den Müll. Tuben sind prinzipiell hygienischer als Tiegel. Bisher musste Kosmetik, die länger als 30 Monate haltbar ist, kein Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung tragen. Ab März 2005 ist das anders: Produkte müssen dann entweder ein Mindesthaltbarkeitsdatum oder ein Symbol (geöffneter Tiegel) mit der Aufschrift tragen, wie viele Monate es nach Anbruch haltbar ist. Ein Tipp: Das Datum der Öffnung auf der Verpackung notieren.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 31.05.2007