Um sich frisch und fit zu trinken, sind Kräutertees und verdünnte Fruchtsäfte das Richtige. Ganz besonders empfehlenswert ist auch Wasser direkt aus der Leitung. Die Trinkwasser-Verordnung sorgt dafür, daß es das am besten kontrollierte Lebensmittel ist und das Wasserwerk mit höchster Qualität verläßt. Wo nitratarmes Trinkwasser aus Grundwasser oder Quellen gefördert und nicht gechlort wird, gibt es keinen gesundheitlichen Grund, das Flaschenwasser dem Leitungswasser vorzuziehen.
Das Problem: Im Laden gekauftes Flaschenwasser wird über weite Strecken per Lkw transportiert und ist so an der Produktion klimaschädlicher Abgase und überfüllter Autobahnen beteiligt. Es ist zudem um ein vielfaches teurer als Leitungswasser. Überdies sind insbesondere die stillen Wasser häufig verkeimt, da ihnen die konservierende Kohlensäure fehlt.
Der Umwelttipp: Leitungswasser kommt immer frisch ins Glas. Wer auf das Perlen und Blubbern der Kohlensäure nicht verzichten möchte, dafür aber gut das Flaschenschleppen entbehren kann, ist mit einem Sodawasser-Bereiter gut bedient. Wasserfiltergeräte sind überflüssig. Es sollte aber ausgeschlossen werden können, daß die Hausleitungen für das Trinkwasser aus Blei bestehen. Wenn es dann doch einmal Mineralwasser sein muß, beim Einkauf solches aus der Region bevorzugen um lange Transportwege zu vermeiden.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 31.05.2007