
Verantwortungsvoller Konsum ist kein Aufruf zum Verzicht. Ganz im Gegenteil, durch bewusste Entscheidungen an der Ladentheke können wir Verbraucher viel Einfluss nehmen und zu Veränderungen beitragen. Wer Lebensmittel frisch und möglichst aus der Region kauft statt Fertiggerichte zu konsumieren, gewinnt an Geschmack und Qualität. Ganz nebenbei ist es gesünder und unterstützt die heimische Wirtschaft. Auch die Umwelt profitiert durch kürzere Transportwege. Optimal wird es, wenn Biolebensmittel gekauft werden. Das sind erstaunlich viele Aspekte, die mit dem Kauf zum Beispiel eines Apfels zusammenhängen.
Doch oft ist es gar nicht so einfach, nachhaltig einzukaufen. Wer denkt schon bei der Planung einer Urlaubsreise an Umwelt- und Sozialkriterien. Selbst bei Finanzdienstleistungen wie der Altersvorsorge gibt es Anbieter, die das eingezahlte Geld nach sozial-ökologischen Kriterien anlegen. Häufig fehlt es auch nur an Informationen, welche Gütesiegel sinnvoll sind oder wo es Produktinformationen gibt.
Mit dem Projekt "Nachhaltiger Warenkorb" will der Rat für Nachhaltige Entwicklung Möglichkeiten und Vorteile von zukunftsfähigem Konsum anschaulich machen. In der Broschüre "Der Nachhaltiger Warenkorb" wird gezeigt, welche Waren der Umwelt und den Menschen am ehesten gerecht werden. Diese orientieren sich bewusst an dem Statistischen Warenkorb des Bundesamtes für Statistik, der die Höhe und Struktur der Ausgaben privater Haushalte regelmäßig bemisst. Für viele der darin enthaltenen rund 750 Produkte und Dienstleistungen werden langfristig nachhaltige Alternativen angeführt. Der Warenkorb bietet praktische Hilfe in den Bereichen: Lebensmittel, Textilien und Bekleidung, Wohnen und Haushalt, Mobilität, Tourismus und Finanzdienstleistungen. Als Download gibt es die Broschüre kostenlos beim Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetRat für Nachhaltige Entwicklung.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 06.06.2007