
Wer hierzulande Wert auf gesunde Ernährung und ökologisch einwandfreie Waren wert legt, dem sollte auch die Situation der Produzentinnen und Produzenten in den Herkunftsländern nicht egal sein. TRANSFAIR, der Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" setzt deshalb als Ergänzung zu den Öko-Siegeln vorrangig auf verbesserte soziale Bedingungen.
Das Problem: Der reiche Norden exportiert massenhaft hier längst verbotene Spritzmittel in den armen Süden. Die Menschen dort, der Boden und ihr Trinkwasser werden tonnenweise durch Pestizide verseucht, die Produkte sind mit Schadstoffen belastet. Auch für die soziale Situation der Kleinbauernfamilien und PlantagenarbeiterInnen interessieren wir uns nur wenig. Eine ökologische Produktion allein garantiert hingegen noch keine fairen sozialen Bedingungen. Erst sozial verträgliche Handelsbedingungen in Verbindung mit einer umweltfreundlichen Produktionsweise zusammen sind Voraussetzung dafür, daß das große Wort von der "Einen Welt" ein Stück weit mehr Wirklichkeit werden kann.
Der Umwelttipp: Die Vergabe des TRANSFAIR-Siegels garantiert den Erzeugern von qualitativ hochwertigen Produkten einen fairen Lohn. Erhältlich sind bisher Kaffee, Tee, Schokolade, Kakao, Honig und Bonbons. Ein zusätzliches Plus für Mensch und Umwelt bieten Produkte, die neben dem TRANSFAIR-Siegel zusätzlich eines der anerkannten Bio-Zertifikate tragen. Alle Produkte werden auch in vielen Supermärkten angeboten, der Kauf lohnt sich für Jeden!
nach oben Zuletzt aktualisiert am 04.06.2007