
Private Haushalte sind mit einer Fülle an Produkten ausgestattet, die den Alltag erleichtern und zur Lebensqualität beitragen. In der Praxis zeigt sich, dass es oft schwierig ist, Umweltschutz und effiziente Haushaltsführung unter einen Hut zu bringen. Wer beim Einkauf auf das Umweltzeichen Blauer Engel achtet, kann ohne großen Aufwand die Umwelt entlasten.
Der Chemikalieneinsatz im Haushalt ist beachtlich. Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel sind häufig sowohl ökologisch als auch gesundheitlich problematisch. Hygiene ist unerlässlich, doch aggressive Reiniger sind fast immer unnötig. In der Regel genügt eine Grundausstattung mit Allzweckreiniger, Essig- bzw. Zitronensäure, Scheuermittel, Spiritus und Geschirrspülmittel. Besonders bei problematischen Spezialprodukten wie Rohrreinigern zeigt der Blaue Engel Alternativen, die unproblematisch für die Umwelt sind.
Der Energieverbrauch in privaten Haushalten steigt weiter an, obwohl viele Großgeräte wie Kühlschrank oder Waschmaschine inzwischen recht sparsam mit Strom umgehen. Da die Haushalte aber mit einer wachsenden Vielzahl von energieverbrauchenden Geräten ausgestattet sind, wird insgesamt mehr Energie verbraucht. Dazu gehören auch viele Batteriegetriebene Geräte. Seit 1998 ist es verboten, Batterien in den Hausmüll zu werfen. Sie gehören in die Sammelbehälter, die in vielen Geschäften im Kassenbereich zu finden sind. Besser als Recycling sind aber wiederaufladbare Alkalimangan-Batterien. Noch besser ist ganz auf Batterien zu verzichten und zum Beispiel eine mechanische Küchenwaage zu benutzen. Das Umweltbundesamt hat zu diesen und vielen weiteren Themen einen kostenlosen Ratgeber Umweltbewusster Haushalt herausgegeben, der auch über das Internet abrufbar ist.
Weitere Informationen und Download des Ratgebers:
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