
Rund 90 Prozent aller Pfannen werden heute mit Antihaftbeschichtung verkauft. Dank der Beschichtung backt nichts an, und wer will, kann sogar ganz auf die Zugabe von Fett verzichten. Stiftung Warentest hat sowohl preiswerte als auch teure Markenprodukte aus Aluminium, Aluminiumguss und Edelstahl getestet. Die meisten Beschichtungen sind gut oder sogar sehr gut haltbar. Dennoch sollten die Küchenutensilien wie Pfannenwender oder Schneebesen ausschließlich aus Holz- oder Kunststoff bestehen. Metall beschädigt die Beschichtung. Auch teure Pfannen halten nicht ewig. Ein paar Kratzer stören nicht, wenn jedoch die Antihafteigenschaften nachlassen, muss nach einigen Jahren eine neue Pfanne her.
Die Beschichtung Polytetrafluorethylen (PTFE) ist unter dem Warenzeichen Teflon bekannt. Auch hinter Namen wie Autograph oder Durit Protect Plus steckt die Antihaftbeschichtung. PTFE ist wegen seiner vielfältigen Talente nicht nur für Bratpfannen und Backformen beliebt. Das Material findet sich zum Beispiel auch in Membranen für Funktionsbekleidung. PTFE nimmt kein Wasser auf und stößt Öl ab. Es ist geruch- und geschmacklos und hält nahezu jeder Chemikalie stand. Für die Herstellung von Teflon werden jedoch perfluorierte organische Verbindungen benötigt. Die giftigen Chemikalien lassen sich inzwischen fast überall in Mensch und Umwelt zwischen Äquator und Polkappen nachweisen. Beim Braten gehen in der Regel keine Schadstoffe in die Nahrung über. Auch eine angeschlagene Beschichtung ist nicht gesundheitsschädlich.
Kritisch wird es, wenn man die leere Pfanne auf dem Herd vergisst und die Pfanne überhitzt. Leer sollten die beschichteten Pfannen niemals über drei Minuten auf der heißen Herdplatte stehen. Auf einem Induktionsherd sollten die Pfannen wegen der schnellen Aufheizung überhaupt nicht leer erhitzt werden.
Weitere Informationen:
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetStiftung Warentest, Heft 01/2008
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetÖkotest, Jahrbuch Essen, Trinken und Genießen 6: 2006
nach oben Zuletzt aktualisiert am 18.02.2008