
Der beliebteste Weihnachtsbaum ist mit über 50 Prozent Marktanteil die Nordmanntanne. Ebenfalls gerne gekauft werden Nobilistannen und Blau- oder Edel"tannen", die botanisch zu den Fichten gehören. Von den 20 bis 25 Millionen deutschen Weihnachtsbäumen stammt der Großteil aus eigens angelegten Weihnachtsbaumkulturen. Jeder vierte Baum wird importiert, vor allem aus Dänemark.
Sehr viel umweltfreundlicher ist der Kauf von heimischen Fichten, Kiefern oder Tannen aus durchforsteten Waldbetrieben oder aber aus ökologisch wirtschaftenden Weihnachtsbaumkulturen, die man an dem FSC-, Naturland- oder Bioland-Siegel erkennt. Leider ist das Angebot an Öko-Weihnachtsbäumen noch sehr klein. Am besten den Weihnachtsbaumhändler fragen, woher seine Bäume stammen. Wenn die Käufer Interesse an Christbäumen aus der Region zeigen, wächst hoffentlich auch das Angebot.
Ist der Baum ausgesucht und nach Hause transportiert, stellt sich das nächste Problem: der Baum muss in den Ständer. Mit dem bisherigen System, drei oder vier Schrauben halten den Stamm, ist das recht mühsam. Der Baum muss exakt zentriert und die Schrauben mit einigem Kraftaufwand gleichmäßig festgezogen werden. Neuere Systeme arbeiten mit einem ausgeklügelten Seilzug- oder Klemmensystem, das bequem per Fußhebel oder Kurbel bedient wird. Man darf allerdings nicht vergessen, die Sicherung einrasten zu lassen, sonst öffnet sich der Mechanismus womöglich schlagartig - eine schöne Bescherung.
Um die Standsicherheit zu gewährleisten, sollte der Christbaumständer nicht bis zur von den Herstellern angegebenen Maximalhöhe des Baumes ausgenutzt werden. Der Wasserbehälter sollte immer gut gefüllt sein. Ein paar Tage lässt sich damit das Nadeln hinauszögern. Bäume mit Ballen gehören nicht ins Zimmer, sie wachsen nur selten wieder an.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 04.06.2007