Nicht jeder verfügt über den Luxus einer festen Abtrennung aus Kunststoff oder Glas auf der Duschwanne. Die allmorgendliche Überschwemmung im Badezimmer lässt sich aber einfach und recht preiswert auch mit einem Duschvorhang verhindern. Besonders wenn die Badewanne auch für das tägliche Duschen herhalten muss, kommen Duschvorhänge zum Einsatz.
Sie werden in vielen farbenfrohen Dekors angeboten und können in einem schlichten Badezimmer zu einem echten Lichtblick werden. Doch vor allem Vorhänge aus PVC sind meist hochgradig mit Schadstoffen belastet. Dazu gehören Weichmacher verschiedener Art. Phthalate, die häufigsten Weichmacher, sind leicht löslich und reichern sich im Hausstaub an. Sie können Leber und Nieren schädigen und stehen im Verdacht, wie ein Hormon zu wirken. Naphtalin verdampft bereits bei Raumtemperatur und kann Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen. Vorsicht ist auch geboten, wenn die Materialangabe des Herstellers Vinyl lautet. Auch hier verbergen sich meist polychlorierte Kohlenwasserstoffe.
Sehr viel besser schneiden Duschvorhänge aus Polyester ab. Daraus lassen sich sowohl transparente Folien herstellen als auch buntgemusterte Textilvorhänge. Um Schimmelbildung vorzubeugen, müssen die Vorhänge immer gut abtrocknen. Schaumrückstände sollten nach dem Duschen mit warmen Wasser abspült und der Vorhang nicht zu dicht zusammengeschoben werden. Leichte Stockflecken lassen sich oft noch mit einem flüssigen konzentrierten Feinwaschmittel ausreiben. Ist der Befall zu stark, muss der Vorhang jedoch entsorgt werden. Praktisch sind Duschvorhänge, die in der Waschmaschine gewaschen werden können. Alle paar Wochen mitgewaschen, bleibt der preiswerte Spritzschutz lange schön und hygienisch sauber.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 04.06.2007