In der Zeit des Frühjahrsputzes wird sehr viel mehr an Reinigungsmitteln verbraucht als im übrigen Jahr. Die meisten Handspülmittel, Allzweckreiniger, Scheuerpulver und Fensterputzmittel sind heute wesentlich umweltverträglicher als noch vor wenigen Jahren.
Das Problem: Durch die großen Mengen, die alljährlich in den Ausguß gelangen, sind Haushaltsreiniger noch eine bedeutende Umweltlast. Allein ihre Herstellung verbraucht Unmengen an Energie und verursacht einen erheblichen Schadstoffausstoß und gefährliche Abfälle. Reinigungsmittel können auch die eigene Gesundheit gefährden.
Der Umwelttipp: Jeder Einsatz von chemischen Hilfen beim Putzen belastet die Umwelt. Gefährlich sind insbesondere unnötige Spezialmittel wie Abfluß- und Backofenreiniger, Desinfektionsmittel und Sanitärreiniger. Diese Beeinträchtigung von Umwelt und eigener Gesundheit läßt sich aber durch die Berücksichtigung folgender Punkte vermindern. In eine Öko-Putzkiste gehören neben mechanisch wirksamen Lappen und Bürsten wenige altbewährte und sparsam verwendete Hausmittel: Spül- und Scheuermittel sowie Allzweckreiniger oder Schmierseife zum Spülen, Wischen und Scheuern. Spülmittel und Spiritus zum Fensterputzen. Essig oder Zitronensäure zum Lösen von Kalkrändern.
nach oben Zuletzt aktualisiert am ..