In wenigen Tagen ist es soweit. Der Tannenbaum wird aufgestellt und geschmückt. Die Weihnachtsgeschenke dürfen hier natürlich nicht fehlen. Sie werden vorher sorgfältig und mit viel Liebe verpackt. Eingewickelt in glänzendes Papier und mit Plastikbändern verschnürt, so werden sie meist unter den Weihnachtsbaum gelegt. Gerade zu Weihnachten sind Verpackungen mit glitzerndem Überzug sehr beliebt. Doch alles was glitzert, ist meist auf metallischer Basis entstanden. Das Problem dabei ist, dass Chrom und andere Metalle enthalten sein können, die die Umwelt belasten.
Herkömmliches Geschenkpapier kann Farbstoffe enthalten, die ebenfalls kritisch zu bewerten sind. Auch die durchsichtige Geschenkfolie wird häufig benutzt. Aber ist die Überraschung nicht viel größer, wenn das Geschenk richtig eingepackt ist? Eine gute Alternative ist, Geschenke in Recyclingpapier mit dem Umweltzeichen Blauer Engel zu verpacken. Dieses Papier ist genauso schön und bunt wie das herkömmliche Geschenkpapier. Doch gelten strenge Anforderungen bei der Papierqualität und den verwendeten Farben. Auch Packpapier kann sehr festlich wirken. Es lässt sich wunderbar falten, bemalen und bekleben. Ebenso eignen sich Tücher oder Wellpappe hervorragend zum Verpacken.
Doch nicht nur das Papier kann der Umwelt schaden. Auch die Plastikbänder und Glitzersterne haben es in sich. Daher ist es sinnvoll, natürlichen Materialien den Vorzug zu geben. Papierband, Kordel oder Wolle sind ein guter Ersatz für Kunststoffbänder. Schöne Schleifenbänder sind nach einem kurzen Bügeleiseneinsatz mehrmals nutzbar. Als Dekoration eignen sich zum Beispiel Nüsse, Strohsterne oder Zimtstangen. Tannenzweige oder -zapfen sind bezaubernde und höchst passende Geschenkverzierungen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
nach oben Zuletzt aktualisiert am 26.04.2012