Geschirrspülmittel für den Abwasch per Hand gibt es zu unterschiedlichen Preisen. Teure Markenprodukte müssen nicht besser sein als Andere. Denn alle Mittel ähneln sich sehr in ihrer Zusammensetzung - auch wenn Zusätze wie Duft- und Farbstoffe und erst recht die Werbung etwas anderes vermitteln. Wichtigster Bestandteil sämtlicher Rezepturen sind Tenside, die den fetthaltigen Schmutz vom Geschirr trennen sollen.
Das Problem:
Die Zahl der gespülten Teller bei normaler, fetthaltiger Verschmutzung bis zum Zusammenbruch der Schaumdecke gibt Aufschluss über die Spülleistung eines Geschirrspülmittels. Die Ergiebigkeit kann dabei sehr unterschiedlich sein: Einige Produkte enthalten hohe Mengen von Tensiden, also waschaktiven Substanzen, oder anderen Hilfsmitteln, sind aber trotzdem weniger ergiebig als andere Produkte mit weniger Materialeinsatz. Die überflüssigen nicht wirksamen Bestandteile müssen aber trotzdem im Abwasser abgebaut werden.
Der Umwelttipp:
Spülmittel immer nach den Herstellerempfehlungen dosieren. Wer überdosiert, hat mehr Rückstände auf dem Teller oder braucht mehr Wasser zum Klarspülen und belastet die Umwelt.
Die üblichen Spülmittel sind optimiert auf normale, fetthaltige Verschmutzungen. Eiweiß- und stärkehaltige Verkrustungen lösen sich am besten durch längeres Einweichen in Wasser.
Angebrannte Töpfe und Pfannen nach dem Einweichen am besten mit Scheuerschwamm oder Drahtwolle reinigen.
Alle Handgeschirrspülmittel sorgen für einen hygienischen Abwasch. Spülmittel mit antibakterieller Wirkung sind weder aus Gesundheits- noch aus Umweltsicht nötig.
Konzentrate sparen Verpackungsmüll und sind beim Einkauf leichter zu tragen. Aber da sie besonders ergiebig sind besonders vorsichtig dosieren!
nach oben Zuletzt aktualisiert am 04.06.2007