Für edle Kochtöpfe lässt sich leicht ein kleines Vermögen ausgeben. Aber auch mit preiswerteren Modellen kann Kochen richtig Spaß machen. Besonders während der Haushaltswochen gibt es hochwertiges Kochgeschirr oft recht preiswert. Fast immer sind Töpfe im Set billiger als einzeln gekauft.
Marktführer sind Töpfe aus Edelstahl. Sie sind haltbar, rostfrei und sehen gut aus. Edelstahl ist Energie sparend, weil es als relativ schlechter Wärmeleiter wenig Wärme abstrahlt. Dadurch geht an den Topfwänden wenig Energie verloren. Dafür, dass die Wärme trotzdem schnell in den Topf gelangt, sorgt der Sandwichboden. Eine Zwischenschicht aus Aluminium oder Kupfer leitet sie schnell weiter. Entscheidend für die Qualität des Topfes ist auch, wie dicht der Deckel schließt.
Edelstahl enthält Nickel. Für normale Nutzer ist dies überhaupt nicht besorgniserregend. Selbst beim Kochen von Sauerkraut, dessen Säure Nickel lösen kann, sind nur geringe Mengen nachweisbar. Die Gehalte liegen unter denen nickelhaltiger Nahrungsmittel wie Schokolade oder Tee. Auf Edelstahltöpfe zu verzichten brauchen daher nur Allergiker, die eine nickelreduzierte Kost einzuhalten haben. Betroffen sind aber keineswegs Nickelallergiker, die nur gelegentlich Hautprobleme nach dem Kontakt mit Modeschmuck oder Jeansknöpfen haben.
Aluminiumgusstöpfe sind ebenfalls beliebt. Sie sind leicht und rosten nicht. Da Aluminium gut wärmeleitend ist, heizen sich die Töpfe schnell auf, halten aber die Wärme oft nicht so lange. Alugusstöpfe sollten nicht in die Spülmaschine, da die blanken Böden schwarz werden. Stahlemailletöpfe haben nur noch einen Marktanteil von unter fünf Prozent. Platzt die schützende Emailleschicht ab, rosten die Töpfe. Statt Emaille kann der Stahltopf auch mit Keramik beschichtet sein, die bis zu 30 Jahren halten soll.
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