Es ist schon seltsam, in Deutschland wird für die vorbeugende Sicherheit im Allgemeinen viel unternommen, die Installation von Brandmeldesystemen ist in deutschen Wohnungen aber noch weitgehend unbekannt. In vielen anderen Ländern hingegen ist die Installation sogar behördlich vorgeschrieben.
Das Problem:
Durch Wohnungsbrände, besonders jene, die in der Nacht ausbrechen, werden jährlich viele Tausend Menschen geschädigt. Die Mehrheit der Todesopfer und Verletzten fallen im Brandfall einer Rauchvergiftung zum Opfer. Außerdem verhindert der dichte Rauch, dass sich die Menschen rechtzeitig retten können.
Rauch ist lautlos und breitet sich schneller aus als Feuer. Die Opfer werden ohnmächtig und ersticken, noch bevor das Feuer um sich greifen kann. Auch durch mehr Umsicht und Vorsicht lässt sich ein Brand nicht völlig ausschließen. Häufige Brandursachen sind schadhafte elektrische Leitungen und falsch benutzte Elektrogeräte. Brandherde dieser Art werden leicht übersehen, da sich nicht gleich Flammen bilden. Zuerst entstehen gefährliche Schwelbrände, die häufig zu spät entdeckt werden.
Der Umwelttipp:
Die Rauchmelder die auf dem deutschen Markt für den Privatbereich angeboten werden, arbeiten nach dem Streulichtprinzip. Sie enthalten keine Radioaktivität wie die Ionisationsmelder. In der Messkammer befindet sich eine Lichtquelle und ein Lichtempfänger. Der eindringende Rauch lenkt ab einer bestimmten Konzentration die Lichtstrahlen auf das Fotoelement um und löst so den akustischen Alarm aus. Die lebensrettenden Geräte sind nicht größer als eine Kaffeetasse. Da heißer Rauch nach oben steigt, gehören sie in Raummitte unter die Zimmerdecke. Es ist ratsam in einer Wohnung mindestens einen Rauchmelder zu installieren. In einem Haus aber empfiehlt es sich, mindestens einen Rauchmelder pro Stockwerk anzubringen.
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