Wer noch kurz vor dem Fest ein schönes Geschenk sucht, wird in Parfümerien, Apotheken oder Fachabteilungen eine große Auswahl angenehm duftender Luxusseifen finden. Der Preisrahmen reicht dabei von zwei bis 25 Euro pro Stück.
Eine edle Seife ist ein schönes Weihnachtspräsent. Nicht nur, dass es sie in vielen schönen, witzigen oder bunten Formen gibt, manche verströmen auch monate- oder jahrelang ihren exotischen, blumigen oder fruchtigen Duft. Beliebt sind klassische Aromen von Lavendel bis Rose genauso wie moderne Essenzen wie Zimt, Karamell oder Honig. Das edle Stück aus dem Bad eignet sich auch gut als Duftspender im Kleiderschrank.
Das Herstellungsprinzip der festen Seifenstücke hat sich über die Jahrhunderte kaum verändert: Kokosfett, Rindertalg oder Pflanzenöle werden erhitzt, dazu kommt eine Lauge - meist Natronlauge - und das Ganze wird mit einem geringen Zusatz von Wasser gründlich gemischt. Der Seifenmischung können weitere Ingredienzien beigemischt werden wie Kräuter, Blütenblätter, ätherische Öle, Parfüm oder pflegende Substanzen wie Wachse. Seifenhersteller werben häufig mit der handgefertigten Produktion und den natürlichen Zusätzen. Das in den Seifen enthaltene Glycerin, ein Weichmacher für die Haut, bleibt bei der Handfertigung erhalten und macht sie besonders pflegend.
Die Qualität von 27 Seifenstücken hat die Zeitschrift Öko-Test aktuell unter die Lupe genommen. Die zehn sehr guten Seifen liegen alle im unteren Preissegment. Ebenfalls zehn Produkte wurden mit mangelhaft oder schlechter bewertet. Als größtes Problem erwiesen sich einmal mehr die eingesetzten Duftstoffe. Dazu gehören polyzyklische Moschusverbindungen, die sich im Fettgewebe und in der Muttermilch anreichern. Einige von ihnen besitzen hormonelle Wirkungen. Auch Duftstoffe mit allergieauslösenden Eigenschaften sind in zehn Produkten enthalten.
Weitere Informationen:
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetÖko-Test Heft 12/2007
nach oben Zuletzt aktualisiert am 13.12.2007