In regelmäßigen Abständen prüft Stiftung Warentest Bodenstaubsauger. Aktuell wurden etwas teurere Modelle zwischen 100 und 333 Euro überprüft. Auch wenn wie so oft der Preis nicht allein entscheidend für die Qualität ist, gab es insgesamt bessere Ergebnisse als beim Test 2009 mit günstigeren Staubsaugern.
Positiv aufgefallen ist besonders, dass die Gehäuse dichter sind und damit ein besseres Staubrückhaltevermögen zeigen. Das ist nicht nur für Allergiker wichtig. Ein Staubsauger soll kräftig den Schmutz aufsaugen und ihn dann vollständig im Staubbeutel halten. Auch kleine Partikel darf er nicht mit dem Abluftstrom wieder in den Raum pusten.
Die meisten Staubsauger sind mit hochwirksamen Hepa-Filtern (High Efficiency Particulate Air) ausgestattet oder diese Filter sind als Sonderzubehör erhältlich. Eine EU-Norm teilt sie nach dem Rückhaltevermögen im Partikelgrößenbereich von 0,04 bis 1,0 Mikro¬metern in verschiedene Klassen ein. Die Filter der Klasse 11 halten 95 Prozent dieser Partikel zurück, während die Klasse 13 sogar 99,95 Prozent schafft. Neben dem Hausstaub werden diese Filter auch mit Ausscheidungen von Milben, Pollen und Bakterien fertig.
Der Trend bei Bodenstaubsaugern geht wieder zurück zu Beutelsaugern. Während die nicht ganz billigen Staubbeutel einfach in den Müll wandern, muss die Staubbox der beutellosen Sauger ausgekippt werden. Diese preiswerte Entsorgung ist jedoch eine staubige Angelegenheit.
In der Staubsaugerwerbung spielt auch das Thema Stromsparen eine Rolle. Das zeigt sich in Produktbezeichnungen wie Eco oder Öko. Die Aufnahmeleistung der geprüften Modelle reicht von gemessenen 1215 bis 1470 Watt. Mehr Watt bedeutet jedoch nicht automatisch mehr Saugkraft. Viel entscheidender ist die gute Abstimmung zwischen Grundgerät, Saugrohr, Düsen und Luftwegen.
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnetStiftung Warentest 05/2010
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nach oben Zuletzt aktualisiert am 09.05.2012